Alles was du über den 410 Statuscode wissen solltest

06.12.2023 11:52 254 mal gelesen Lesezeit: 9 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Der 410 Statuscode signalisiert, dass eine Ressource dauerhaft gelöscht wurde und nicht mehr verfügbar ist.
  • Suchmaschinen interpretieren den 410 Code als klare Anweisung, die betreffende URL aus ihrem Index zu entfernen.
  • Im Gegensatz zum 404 Code, der eine temporäre Abwesenheit anzeigt, ist der 410 Status definitiv und sollte mit Bedacht eingesetzt werden.

War diese Information für Sie hilfreich?

 Ja  Nein

Was ist der 410 Statuscode und warum ist er wichtig

Der 410 Statuscode spielt eine entscheidende Rolle in der Welt der Suchmaschinenoptimierung und der Webentwicklung. Er signalisiert, dass eine bestimmte Webseite oder Ressource nicht mehr existiert und – im Gegensatz zu anderen Fehlern – dass dies auch in Zukunft so bleiben wird. Dieser Statuscode ist besonders dann nützlich, wenn du als Webseitenbetreiber klare Signale an Suchmaschinen wie Google senden möchtest, dass bestimmte Inhalte dauerhaft entfernt wurden.

Warum ist dieser Statuscode so wichtig? Suchmaschinen versuchen stets, ihren Nutzern die aktuellsten und relevantesten Informationen zur Verfügung zu stellen. Wenn eine Ressource nicht mehr verfügbar ist, ist es für Suchmaschinen hilfreich zu wissen, ob dies nur vorübergehend oder permanent der Fall ist. Der 410 Statuscode hilft Suchmaschinen, ihren Index schneller und effizienter zu aktualisieren, indem er die endgültige Löschung einer Ressource bestätigt. Dies trägt zu einem sauberen und aktuellen Suchindex bei, was wiederum eine bessere Nutzererfahrung ermöglicht.

Kurz gesagt, der 410 Statuscode ist ein mächtiges Werkzeug, das Webentwicklern und SEO-Experten die Kontrolle darüber gibt, wie Inhalte von Suchmaschinen verarbeitet werden. Dies führt zu einer verbesserten SEO-Performance und stellt sicher, dass nur relevante und existierende Seiten in den Suchergebnissen erscheinen.

Unterschiede zwischen 410 und 404 Statuscodes

Die Unterscheidung zwischen dem 410 Statuscode und dem 404 Statuscode ist fundamental, wenn es um deren korrekte Anwendung und die Einflüsse auf SEO geht. Während beide Codes anzeigen, dass eine Ressource nicht auffindbar ist, liefert der 410 Statuscode eine zusätzliche Nuance in der Kommunikation mit Suchmaschinen.

Der 404 Statuscode, auch bekannt als "Not Found", ist ein allgemeiner Hinweis darauf, dass die angefragte Ressource momentan nicht verfügbar ist, aber in der Zukunft möglicherweise wieder erreichbar sein könnte. Dies kann temporäre Issues wie Umstrukturierungen oder kurzzeitige Fehler in der Verlinkung einschließen.

Im Unterschied dazu stellt der 410 Statuscode, bekannt als "Gone", klar, dass es sich um eine dauerhafte Entfernung der Ressource handelt. Er wird bewusst eingesetzt, um zu signalisieren, dass die Seite oder Datei in Zukunft nicht wieder verfügbar gemacht wird, was Suchmaschinen ermöglicht, diese schneller aus dem Index zu entfernen.

  • 404 Not Found: Die Ressource ist aktuell nicht auffindbar, möglicherweise aber in Zukunft wieder vorhanden.
  • 410 Gone: Die Ressource ist dauerhaft entfernt worden und wird nicht wiederhergestellt.

Die Kenntnis dieser Unterschiede ist für Webmaster von großer Bedeutung, da sie entscheidend beeinflussen, wie schnell eine URL aus dem Index genommen wird und wie das Crawlbudget zugewiesen wird. Ein zu häufiger Einsatz von 404-Fehlern kann dazu führen, dass Suchmaschinen die Seiten weiterhin regelmäßig crawlten, um eine mögliche Rückkehr zu überprüfen, wohingegen 410-Fehler sofortiges Handeln signalisieren.

Die Bedeutung des 410 Statuscodes im Kontext von Webressourcen

Vorteile Nachteile
Signalisiert Suchmaschinen dauerhaftes Entfernen von Inhalten Kann bei falscher Anwendung nützliche Inhalte unzugänglich machen
Reduziert Crawler-Belastung auf nicht mehr existierende Seiten Nutzererfahrung wird negativ beeinträchtigt bei fehlenden Alternativinhalten
Hilft bei der Aufrechterhaltung einer sauberen Linkstruktur Verlinkungen von externen Seiten können ins Leere führen
Verhindert Indexierung veralteter Inhalte Entfernte Seiten könnten temporär noch Besucheranfragen haben

Wann und wie man den 410 Statuscode richtig einsetzt

Um den 410 Statuscode effektiv einzusetzen, ist es wichtig, spezifische Szenarien zu identifizieren, die diesen Schritt rechtfertigen. Ein solcher Fall tritt ein, wenn Inhalte auf deiner Webseite nicht mehr relevant sind und du nicht vorhast, sie zu ersetzen oder erneut zu veröffentlichen. Zu den Anwendungsfällen können zum Beispiel veraltete Artikel, abgelaufene Produktseiten oder deaktiviertes Benutzer-Generated Content gehören.

Die Implementierung des Statuscodes kann auf verschiedene Arten erfolgen, abhängig von der verwendeten Server-Software. In Apache-Servern erfolgt das beispielsweise über eine Anpassung der .htaccess-Datei mit einem Eintrag wie ErrorDocument 410 /410.html oder durch eine Regeldatei, die spezifische URL-Muster mit dem 410 Statuscode versieht. Bei Nginx-Servern wird dies innerhalb der Server-Konfigurationsdatei, normalerweise nginx.conf, durchgeführt.

Hier ein Beispiel, wie eine einfache Regel in einer .htaccess-Datei aussehen könnte:

RewriteEngine On
RewriteRule ^alte-seite\.html$ - [L,G]

Diese Anweisung sorgt dafür, dass Anfragen an 'alte-seite.html' mit dem 410 Statuscode beantwortet werden. Mit einem ähnlichen Ansatz lassen sich auch umfassendere Muster oder ganze Verzeichnisse dauerhaft entfernen.

Es ist von größter Wichtigkeit, den 410 Statuscode mit Bedacht zu verwenden, da jede Fehlkonfiguration oder voreilige Anwendung zu einem ungewünschten Verlust von Traffic führen kann. Prüfe daher vor der Implementierung immer, ob es eventuell doch Sinn ergibt, Inhalte zu aktualisieren oder eine Weiterleitung einzurichten, vor allem, wenn die betroffenen URLs wertvolle Backlinks oder ein hohes Suchvolumen aufweisen.

Technische Umsetzung: 410 Statuscode auf deiner Webseite implementieren

Die technische Umsetzung des 410 Statuscodes erfordert, dass du direkten Zugriff auf die Server-Konfiguration oder zumindest auf Dateien wie .htaccess hast. Folgend gehen wir durch die Schritte, wie du den Statuscode auf deiner Webseite implementierst, ohne bereits erwähnte Inhalte zu wiederholen.

Für Webseiten, die auf einem Apache-Webserver laufen, sieht die Implementierung wie folgt aus:

  1. Zugriff auf die .htaccess-Datei: Öffne die .htaccess-Datei im Hauptverzeichnis deiner Website.
  2. Regeln hinzufügen: Du kannst Regeln hinzufügen, um entweder einzelne URLs oder Muster von URLs auf den 410 Statuscode einzustellen. Hier ein Beispiel für die gezielte Anwendung:
    RewriteEngine On
    RewriteCond %{REQUEST_URI} ^/veralteter-inhalt/
    RewriteRule .* - [R=410,L]
  3. Datei speichern: Speichere deine Änderungen und lade die .htaccess-Datei zurück auf den Server.

Für Nginx-Server verläuft der Prozess ähnlich, allerdings müssen die Einstellungen in der Konfigurationsdatei vorgenommen werden:

  1. Konfigurationsdatei bearbeiten: Öffne die nginx.conf oder eine spezifische Konfigurationsdatei des Serverblocks.
  2. Serverblock anpassen: Inside the server block, you can define a location block for the specific resource you want to be returned as gone, like this:
    location /veralteter-inhalt/ {
        return 410;
    }
  3. Konfiguration neu laden: Nach dem Speichern der Änderungen muss der Nginx-Server neu geladen werden, um die Änderungen zu übernehmen.

Bei beiden Servervarianten wird nach der Umsetzung die gewünschte URL oder das URL-Muster mit dem 410 Statuscode beantwortet, was Suchmaschinen klar signalisiert, dass der Inhalt dauerhaft entfernt wurde.

Es ist empfehlenswert, nach der Konfiguration die richtige Ausführung zu testen. Dies kannst du mithilfe von Online-Tools wie HTTP-Status-Code-Checker durchführen, die dir anzeigen, ob der Server den 410 Statuscode korrekt ausgibt.

Die Auswirkungen des 410 Statuscodes auf SEO

Die Nutzung des 410 Statuscodes kann spürbare Auswirkungen auf die SEO deiner Website haben. Indem dieser Code Suchmaschinen ein klares Signal sendet, dass eine Seite nicht mehr existiert, wird der Index schneller bereinigt. Das hat den Vorteil, dass Inhalte, die nicht mehr relevant sind oder nicht mehr existieren, nicht in den Suchergebnissen auftauchen und somit eine bessere Nutzererfahrung ermöglicht wird.

Entschlackter Index: Ein sauberer, aufgeräumter Index ist vorteilhaft, da nur aktuelle und relevante Seiten für die Indexierung und das Ranking berücksichtigt werden. Dies kann sich positiv auf die allgemeine Indexierung anderer Seiten deines Webauftritts auswirken.

Crawl-Budget schonen: Ein wichtiger Faktor ist das Crawl-Budget, also die Anzahl der Seiten, die eine Suchmaschine innerhalb einer bestimmten Zeit crawlt. Durch den Einsatz des 410 Statuscodes kann verhindert werden, dass Suchmaschinen ihre Ressourcen auf nicht mehr relevante Seiten verschwenden. Dies stellt sicher, dass das Crawl-Budget für die Indexierung bedeutungsvoller Seiten genutzt wird.

Link Juice erhalten: Wenn eine Seite, die Backlinks hat, dauerhaft vom Netz geht, ist es sinnvoll, eine 301-Weiterleitung zu erwägen, um den sogenannten "Link Juice" zu erhalten. Sollte dies nicht möglich oder gewünscht sein, ist der 410 Statuscode eine klare Alternative, um Suchmaschinen zu kommunizieren, dass der Inhalt bewusst entfernt wurde.

Es ist essentiell, die Verwendung des 410 Statuscodes strategisch zu planen, denn er hat eine deutliche und direkte Auswirkung auf die Präsenz der entsprechenden URLs in den Suchergebnissen. Eine korrekte Implementierung in Abstimmung mit der SEO-Strategie kann dazu beitragen, die Sichtbarkeit der verbleibenden Inhalte zu stärken und zu einem schlanken, fokussierten Online-Auftritt beizutragen.

Best Practices für den Umgang mit gelöschten Inhalten

Wenn es um den Umgang mit gelöschten Inhalten auf deiner Website geht, gibt es einige Best Practices, die du befolgen solltest, um die Integrität deiner SEO-Strategie zu wahren. Diese Praktiken helfen dir dabei, einen effizienten und suchmaschinenfreundlichen Ansatz zu verfolgen.

  • Überlegen, bevor du löschst: Entscheide weise, ob du eine Seite tatsächlich löschen möchtest. Prüfe, ob es Alternativen wie das Aktualisieren oder Vereinen von Inhalten gibt.
  • Kommunikation mit Suchmaschinen: Nutze die 410 Response korrekt, um Suchmaschinen deutlich zu machen, dass der Inhalt dauerhaft entfernt wurde.
  • 301 Redirects für wertvolle Inhalte: Bevor du eine Seite endgültig entfernst, überlege, ob eine 301-Weiterleitung sinnvoll ist, um den Wert bestehender Backlinks zu erhalten.
  • Kontrolle der internen Verlinkungen: Überwache deine Website auf interne Links, die auf gelöschte Inhalte verweisen, und entferne oder aktualisiere diese Verweise.
  • Nutzererfahrung im Fokus: Richte eine aussagekräftige 410 Fehlerseite ein, die dem Besucher erklärt, dass der Inhalt nicht mehr verfügbar ist und biete Alternativen oder eine Rückkehr zur Startseite an.
  • Überwachung der Auswirkungen: Monitor die Auswirkungen der gelöschten Seiten auf deine SEO und passe deine Strategie gegebenenfalls an.

Diese Best Practices stellen sicher, dass du gelöschte Inhalte von deiner Website entfernst, ohne negative SEO-Konsequenzen befürchten zu müssen. Sie unterstützen einen durchdachten und organisierten Ansatz zum Content Management, der die langfristige Gesundheit und Sichtbarkeit deiner Website fördert.

Häufige Fehler und Probleme beim Einsatz des 410 Statuscodes

Obgleich der 410 Statuscode ein mächtiges Werkzeug in der SEO ist, kann seine Anwendung auch zu Problemen führen, falls er nicht sachgemäß eingesetzt wird. Im Folgenden werden einige häufige Fehler aufgeführt, die du vermeiden solltest, um negative Auswirkungen auf deine Website zu minimieren.

  • Falsche Anwendung: Einsatz des 410 Statuscodes auf Seiten, die vielleicht nur überarbeitet oder temporär nicht erreichbar sind, kann zu einem unnötigen Verlust von wertvollem Traffic führen.
  • Übersehen von Alternativen: Nicht jede gelöschte Seite muss zwingend mit einem 410 Statuscode markiert werden. Manchmal ist eine Weiterleitung oder ein Update des Inhalts die bessere Option.
  • Fehlende Nutzerinformation: Fehlt eine informative Benutzerweiterleitung, kann das zu Frustration bei den Besuchern führen, die auf ein 410-Fehler landen.
  • Unzureichende Überprüfung der Konfiguration: Nicht getestete oder falsch implementierte Regeln können dazu führen, dass der Code nicht wie beabsichtigt funktioniert.
  • Vernachlässigung der Backlinks: Lösung von Seiten mit starken Backlinks ohne angemessenen Ersatz kann zu einem Verlust der Domain-Autorität führen.

Vermindere die Risiken, indem du jede Entscheidung über das Löschen von Inhalten und deren Kennzeichnung mit einem 410 Statuscode gründlich abwägst. Eine sorgfältige Planung und Testung sowie die Abwägung aller verfügbaren Optionen schützen dich vor den potenziellen Fallstricken, die mit der Verwendung des 410 Statuscodes einhergehen können.

Überwachung und Analyse: Wie du den Erfolg des 410 Statuscodes misst

Nach der Implementierung des 410 Statuscodes ist es entscheidend, den Prozess zu überwachen und zu analysieren, um den Erfolg dieser Maßnahme beurteilen zu können. Hierfür stehen dir verschiedene Werkzeuge und Metriken zur Verfügung, mit denen du die Auswirkungen auf deine Website und das Suchmaschinenranking im Auge behalten kannst.

  • Webmaster Tools: Nutze Google Search Console oder Bing Webmaster Tools, um die Entfernung von URLs aus dem Index zu verfolgen. Diese Plattformen melden, wenn eine Seite mit dem 410 Statuscode detektiert wurde und aus dem Index entfernt wird.
  • Server Logs: Prüfe die Server-Logdateien, um zu sehen, wie Suchmaschinen-Crawler mit den Seiten umgehen, die den 410 Statuscode ausgeben. Ein Rückgang der Crawling-Aktivität kann ein Indikator für eine erfolgreiche Entfernung sein.
  • Analyse-Tools: Beobachte den Traffic mit Tools wie Google Analytics, um sicherzustellen, dass User nicht mehr auf die entfernten Seiten zugreifen und wie sie auf Fehlerseiten reagieren.
  • Crawl-Budget-Optimierung: Analysiere, ob das Crawl-Budget effektiver verwendet wird, da Suchmaschinen nicht länger Ressourcen auf dauerhaft gelöschte Inhalte verwenden.

Die Überwachung erlaubt es, die Effektivität der 410-Fehlermeldungen zu bewerten und zu verstehen, wie sich dadurch die SEO und die Performance deiner Website verändern. Regelmäßige Analysen helfen, schnelle Anpassungen vorzunehmen, falls die Resultate nicht den Erwartungen entsprechen oder ungewünschte Nebeneffekte hervortreten.

Fazit: Warum der 410 Statuscode für eine saubere Website unerlässlich ist

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Einsatz des 410 Statuscodes ein relevanter Baustein in der Pflege einer sauberen und suchmaschinenoptimierten Website darstellt. Durch seine klare Kommunikation einer dauerhaften Inhaltsentfernung ermöglicht er eine effiziente Indexbereinigung und kann somit die SEO-Performance erleichtern und verbessern.

Sein korrekter Einsatz ist für die Aufrechterhaltung eines gepflegten Webauftritts unerlässlich, da er dabei hilft, verwaiste Seiten zu vermeiden und die Sichtbarkeit sowie Relevanz deiner Webseite im Suchmaschinenranking sicherstellt. Mit den richtigen Überwachungs- und Analysetools kannst du sicherstellen, dass der 410 Statuscode erfolgreich zu deiner SEO-Strategie beiträgt und du die Integrität deiner Website effektiv schützt. So erhältst du einen entscheidenden Vorteil im digitalen Wettbewerb.


Die 5 häufigsten Fragen zum 410 Statuscode

Was bedeutet der 410 Statuscode?

Der 410 Statuscode signalisiert, dass eine Ressource auf der Website dauerhaft entfernt wurde. Er ist eine klare Anweisung an Suchmaschinen, dass die betreffende Seite nicht mehr existiert und auch in Zukunft nicht wiederhergestellt wird.

In welchen Fällen sollte ein 410 Statuscode verwendet werden?

Ein 410 Statuscode sollte verwendet werden, wenn Inhalte bewusst permanent von der Website entfernt wurden und keine Weiterleitung auf eine relevante Ersatzseite vorgesehen ist. Dies könnte zum Beispiel bei veralteten Produkten oder nach einer Bereinigung von veralteten Inhalten geschehen.

Wie unterscheidet sich der 410 Statuscode vom 404 Statuscode?

Im Gegensatz zum 410 Statuscode, der eine dauerhafte Entfernung einer Ressource anzeigt, deutet der 404 Statuscode auf eine temporär nicht auffindbare Seite hin. Das heißt, während 404 "nicht gefunden" bedeutet, steht 410 für "dauerhaft gelöscht".

Wie implementiert man den 410 Statuscode technisch?

Auf Apache-Servern kann der 410 Statuscode über die .htaccess-Datei implementiert werden, indem Einträge hinzugefügt werden, die bestimmte URLs oder URL-Muster auf den 410 Status setzen. Bei Nginx-Servern erfolgt dies in der Konfigurationsdatei des Servers.

Welche SEO-Auswirkungen hat der 410 Statuscode?

Der 410 Statuscode hat eine klare und schnelle Auswirkung auf SEO, da er Suchmaschinen anweist, eine URL zügig aus dem Index zu entfernen. Dies kann dazu beitragen, das Crawl-Budget für relevantere Seiten zu schonen und sicherzustellen, dass veraltete Inhalte keine Platzierung mehr in den Suchergebnissen finden.

Ihre Meinung zu diesem Artikel

Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
Keine Kommentare vorhanden

Zusammenfassung des Artikels

Der 410 Statuscode zeigt Suchmaschinen an, dass eine Webseite dauerhaft entfernt wurde und hilft so, den Index aktuell zu halten. Er unterscheidet sich vom temporären 404 Code und sollte gezielt eingesetzt werden, um SEO zu verbessern und irrelevante Inhalte aus Suchergebnissen zu entfernen.

10 Fragen zum Thema SEO mit Alexander Weipprecht von SEO CLOUD
10 Fragen zum Thema SEO mit Alexander Weipprecht von SEO CLOUD
YouTube

10 Fragen zum Thema SEO mit Alexander Weipprecht von SEO CLOUD

...
SEO Optimierung für Ihre Unternehmen?

Sie möchten die Sichtbarkeit in Suchmaschinen für Ihr Unternehmen verbessern? Ich freue mich auf ein unverbindliches Kennenlerngespräch mit Ihnen.