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KI-Sichtbarkeit wird für Unternehmen zur strategischen Aufgabe
Nur 20 Prozent der deutschen Unternehmensentscheider wissen nach eigenen Angaben, was „Generative Engine Optimization“, kurz GEO, bedeutet. Das geht aus einer Online-Befragung des YouGov-Panels hervor, über die openPR berichtet.
41 Prozent der Befragten haben den Begriff noch nie gehört, weitere 36 Prozent kennen ihn lediglich vom Hörensagen. Gleichzeitig erwarten 58 Prozent der Unternehmensentscheider Kundenverluste, wenn ihr Unternehmen in den Antworten generativer KI-Systeme nicht sichtbar ist.
Die Befragung wurde vom 16. bis 24. Juli 2026 unter 509 Unternehmensentscheidern in Deutschland durchgeführt. Nach Angaben zur Methodik wurden die Ergebnisse unter anderem nach Unternehmensgröße, Branche, Region, Alter und Geschlecht gewichtet.
| Ergebnis | Anteil |
|---|---|
| Entscheider, die GEO kennen | 20 Prozent |
| Entscheider, die GEO noch nie gehört haben | 41 Prozent |
| Entscheider, die GEO vom Hörensagen kennen | 36 Prozent |
| Erwartete Kundenverluste bei fehlender KI-Sichtbarkeit | 58 Prozent |
„Die Zahlen machen deutlich, dass GEO längst kein Nischenthema mehr ist“, sagt Kathlen Bremer, Gründerin der Ma.Le Solutions GmbH und GEO-Expertin.
GEO umfasst Strategien und Maßnahmen, mit denen Inhalte so gestaltet werden, dass generative KI-Systeme sie leichter erkennen, verstehen und als relevante Informationsquelle berücksichtigen können. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur, ob ein Unternehmen gefunden wird, sondern auch, ob es in einer KI-generierten Antwort genannt, richtig beschrieben und in einem passenden Zusammenhang empfohlen wird.
Als relevante Quellen nennt der Bericht neben der eigenen Website auch Pressemitteilungen, Fachartikel, Branchenverzeichnisse, Bewertungsplattformen, Social-Media-Profile und weitere externe Quellen. Informationen sollten klar und verständlich formuliert sein, über verschiedene Plattformen hinweg konsistent erscheinen, relevante Kundenfragen direkt beantworten, die eigene Expertise nachvollziehbar belegen sowie regelmäßig aktualisiert und technisch sauber aufbereitet werden.
Infobox: Die Befragung zeigt eine deutliche Lücke zwischen der wahrgenommenen wirtschaftlichen Bedeutung von KI-Sichtbarkeit und dem Wissen über GEO. 58 Prozent erwarten bei fehlender Sichtbarkeit Kundenverluste, während nur 20 Prozent den Begriff GEO nach eigenen Angaben kennen.
SEO bleibt Grundlage, GEO ergänzt die klassische Suche
GEO ersetzt die klassische Suchmaschinenoptimierung nach Darstellung von openPR nicht. Klassische Suchmaschinen bleiben ein zentraler Zugang zu Informationen, während KI-Assistenten als ergänzender Such- und Orientierungskanal an Bedeutung gewinnen.
Nach den im Bericht genannten aktuellen YouGov-Daten nutzen 79 Prozent der deutschen Online-Suchenden klassische Suchmaschinen. KI-Assistenten sind inzwischen die zweithäufigste Informationsquelle bei der Online-Suche.
| Informationsquelle | Anteil beziehungsweise Einordnung |
|---|---|
| Klassische Suchmaschinen | 79 Prozent der deutschen Online-Suchenden |
| KI-Assistenten | Zweithäufigste Informationsquelle bei der Online-Suche |
Für Unternehmen gehe es deshalb nicht um eine Entscheidung zwischen SEO und GEO, sondern um die Verbindung beider Disziplinen. SEO schaffe die Grundlagen für technische Auffindbarkeit, relevante Rankings, organischen Website-Traffic und eine gute Nutzererfahrung.
GEO ergänze diese Grundlage um eindeutige Inhalte, klare Begriffsdefinitionen, vertrauenswürdige Quellen und eine konsistente Darstellung der Marke. Eine gute Position bei Google garantiere heute nicht automatisch, dass ein Unternehmen auch in einer KI-Antwort vorkomme, erklärt Kathlen Bremer laut openPR.
Im Bericht wird außerdem beschrieben, dass KI-Systeme Anbieter vergleichen, Leistungen erklären oder Empfehlungen aussprechen können. Der erste Kontakt mit einer Marke könne dadurch nicht mehr zwingend auf der eigenen Website stattfinden, sondern in einer KI-generierten Antwort.
- Unternehmen mit klarer Positionierung können in relevanten Antworten als passende Lösung erscheinen.
- Uneinheitliche oder veraltete Informationen können zu einer falschen Einordnung führen.
- Fehlende externe Quellen können die Wahrnehmung von Expertise und Glaubwürdigkeit schwächen.
- Unternehmen können Sichtbarkeit verlieren, auch wenn ihre eigene Website bei Google gut rankt.
Infobox: 79 Prozent der deutschen Online-Suchenden nutzen klassische Suchmaschinen. Der Bericht beschreibt SEO als Grundlage und GEO als ergänzende Disziplin für die Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten.
44 Prozent planen Investitionen in die eigene KI-Sichtbarkeit
Die veränderte Suche betrifft nach Darstellung des Berichts die gesamte Customer Journey. Kunden können sich von KI-Systemen bereits Anbieter vergleichen, Leistungen erklären oder Empfehlungen aussprechen lassen.
44 Prozent der befragten Unternehmensentscheider planen in den kommenden zwölf Monaten Investitionen in die eigene KI-Sichtbarkeit. 35 Prozent schließen solche Investitionen ausdrücklich aus.
| Investitionsplanung | Anteil |
|---|---|
| Planen Investitionen in die eigene KI-Sichtbarkeit in den kommenden zwölf Monaten | 44 Prozent |
| Schließen solche Investitionen ausdrücklich aus | 35 Prozent |
„Diese Zahlen zeigen, dass der Markt an einem entscheidenden Punkt steht“, sagt Bremer laut openPR.
Ein Teil der Unternehmen beginne bereits mit der Vorbereitung, während ein anderer Teil die Entwicklung noch beobachte. Wer abwarte, bis sich das neue Suchverhalten vollständig etabliert habe, starte möglicherweise erst dann, wenn Wettbewerber bereits wichtige Themen und Quellen besetzten.
Eine GEO-Strategie beginne laut Bericht nicht mit der Überarbeitung einzelner Texte. Zunächst müsse geklärt werden, wofür ein Unternehmen digital stehen möchte, welche Kunden erreicht werden sollen und welche Themen mit der Marke verbunden werden sollen.
Zu den genannten Prüfungsfragen gehört, wie das Unternehmen in verschiedenen KI-Systemen aktuell beschrieben wird. Ebenso relevant seien konsistente Angaben zu Leistungen, Zielgruppen, Standorten und Verantwortlichen sowie hochwertige externe Quellen, die die eigene Expertise bestätigen.
Infobox: 44 Prozent planen Investitionen in die eigene KI-Sichtbarkeit innerhalb der kommenden zwölf Monate. 35 Prozent schließen solche Investitionen ausdrücklich aus.
Strategische Vorbereitung soll Einzelmaßnahmen ersetzen
Aus einer Analyse der eigenen Positionierung können nach Angaben von openPR Website-Optimierungen, FAQ- und Ratgeberinhalte, Fachbeiträge, Online-PR, Expertenpositionierung und die laufende Beobachtung von KI-Antworten entwickelt werden.
Unternehmen sollten außerdem regelmäßig prüfen, ob die wichtigsten Leistungsseiten von Suchmaschinen und KI-Systemen erfasst werden können. Auch eine eindeutige Beschreibung zentraler Leistungen und Fachbegriffe, eine technisch sauber strukturierte Website sowie relevante externe Erwähnungen werden als Bestandteile einer nachhaltigen SEO- und GEO-Strategie genannt.
- Leistungsseiten sollen von Suchmaschinen und KI-Systemen erfasst werden können.
- Zentrale Leistungen und Fachbegriffe sollen eindeutig beschrieben sein.
- Die Website soll technisch sauber strukturiert sein.
- Relevante externe Erwähnungen sollen vorhanden sein.
- KI-Systeme sollen das Unternehmen korrekt, vollständig und im gewünschten Kontext darstellen.
Die Ma.Le Solutions GmbH unterstützt Unternehmen laut openPR bei strategischem Marketing, digitaler Positionierung, SEO, GEO, Online-PR und KI-Beratung. Ziel sei es, Leistungen und Expertise klar zu positionieren und in einer zunehmend KI-geprägten Suchlandschaft sichtbar zu bleiben.
Unter bestimmten Voraussetzungen könne eine strategische Unternehmensberatung im Rahmen der BAFA-Förderung bezuschusst werden. Die aktuelle Richtlinie zur Förderung von Unternehmensberatungen für KMU gilt nach Angaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bis zum 31. Dezember 2026.
| Förderangabe | Wert |
|---|---|
| Geltungsdauer der aktuellen Richtlinie | Bis zum 31. Dezember 2026 |
| Möglicher Zuschuss je nach Standort | 50 oder 80 Prozent |
| Bemessungsgrundlage | Bis zu 7.000 Euro pro Unternehmen |
| Zeitpunkt der Antragstellung | Vor Beginn der Beratung |
Ob eine konkrete SEO-, GEO- oder KI-Beratung förderfähig ist, hänge vom Inhalt der Beratung und den individuellen Voraussetzungen des Unternehmens ab. Kathlen Bremer betont laut openPR, dass nicht nur einzelne Texte für KI optimiert werden sollten, sondern eine klare Strategie für Marktpositionierung und eine über alle digitalen Kanäle hinweg sichtbare und verständliche Darstellung erforderlich sei.
Infobox: Die Ma.Le Solutions GmbH verbindet strategische Kommunikation mit SEO, GEO, Online-PR und KI-Beratung. Eine Förderung kann unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein; die Antragstellung muss vor Beginn der Beratung erfolgen.
Quelle
openPR.de: „Nur jeder fünfte Entscheider kennt GEO: Kathlen Bremer zeigt, warum KI-Sichtbarkeit jetzt zählt“.
Quellen:














