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Google beendet September-2026-Spam-Update nach knapp zwei Wochen
Google hat das September-2026-Spam-Update weltweit abgeschlossen. Nach Angaben von OnlineMarketing.de begann der Roll-out am 24. September und dauerte 13 Tage und 16 Stunden. Das offizielle Google-Search-Central-Konto auf X sowie das Google Search Status Dashboard bestätigten, dass der Roll-out am 8. Oktober 2026 beendet war.
Das Update war das zweite Google-Spam-Update seit dem Sommer. Zuvor hatte Google im August 2026 ein Spam-Update veröffentlicht. Die Suchvolatilität war insbesondere im Desktop-Bereich seit dem 24. September vergleichsweise hoch.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Start des September-2026-Spam-Updates | 24. September |
| Abschluss des Roll-outs | 8. Oktober 2026 |
| Dauer des Roll-outs | 13 Tage und 16 Stunden |
| Semrush Sensor, USA, Desktop, 8. Oktober | 9,2 von 10 Punkten |
| Semrush Sensor, Deutschland, jüngster Höchstwert am 5. Oktober | 9.0 |
Im Semrush Sensor wurde in den USA am 8. Oktober im Desktop-Bereich eine Volatilität von 9,2 von 10 Punkten gemessen. Für Deutschland weist das Analyse-Tool laut OnlineMarketing.de einen jüngsten Höchstwert von 9.0 am 5. Oktober aus. Auch nach Abschluss des Updates lag die Volatilität noch über dem gewöhnlichen Niveau.
Diese Entwicklung wird laut Quelle ebenfalls vom Google Search Volatility Aggregator Tool von Search Engine Round Table gestützt. Das Tool bündelt verschiedene Volatilitätswerte mehrerer Tracking-Tools und zeigt seit dem 24. September einen klaren Anstieg.
„The rollout was complete as of October 8, 2026.“
Zusammenfassung: Das September-2026-Spam-Update ist seit dem 8. Oktober 2026 abgeschlossen. Die Suche zeigte während des Roll-outs und danach eine erhöhte Volatilität, besonders im Desktop-Bereich.
Google verweist bei Ranking-Verlusten auf Spam-Richtlinien
SEOs und Seitenbetreiber:innen sollten nach Einschätzung von OnlineMarketing.de vor allem dann genauer hinsehen, wenn ihre Websites nach dem Spam-Update erkennbare Veränderungen zeigen. Google erklärt in seinem Informationsdokument zu Spam-Updates, dass insbesondere Ranking-Verluste auf Verstöße gegen die Spam-Richtlinien hindeuten können.
„Für Websites, für die nach einem Spam-Update eine Änderung zu sehen ist, solltest du prüfen, ob sie den Spam-Richtlinien entsprechen. Websites, die gegen unsere Richtlinien verstoßen, erhalten möglicherweise ein niedrigeres Ranking oder werden gar nicht in den Suchergebnissen angezeigt.“
Google weist außerdem darauf hin, dass automatisierte Systeme zur Spam-Erkennung fortlaufend aktiv sind. Wenn diese Systeme im Laufe der Monate feststellen, dass eine Website den Spam-Richtlinien entspricht, kann sich dies laut dem von OnlineMarketing.de zitierten Dokument positiv auf das Ranking auswirken.
Die größeren Spam-Updates sollen laut Quelle vor allem umfassendere Anpassungen der Systeme sichtbar machen. Dadurch erhalten SEOs mehr Kontext, wenn es zu deutlichen Schwankungen bei den Kennzahlen kommt.
„We have lots of systems that update continuously (most of them update automatically), but when we make bigger / broader changes to the systems, we try to announce them so that it’s easier for folks if they see a big jump in their metrics.“
Diese Aussage stammt laut OnlineMarketing.de von Googles Senior Search Analyst John Mueller. Er erklärte außerdem, dass die größere Transparenz nicht zwangsläufig Sorgen auslösen solle, zugleich aber ein schwieriges Gleichgewicht zwischen Transparenz und unnötiger Beunruhigung bestehe.
Zusammenfassung: Google empfiehlt, bei Veränderungen nach einem Spam-Update die Einhaltung der Spam-Richtlinien zu prüfen. Die Spam-Erkennung läuft dauerhaft, während größere Updates vor allem umfassende Systemanpassungen sichtbar machen.
Scaled Content Abuse, Link Spam und irreführende Weiterleitungen im Fokus
Zu den von Google betroffenen Spam-Praktiken gehören laut OnlineMarketing.de unter anderem betrügerisch erstellte und verbreitete Inhalte, irreführende Weiterleitungen sowie Link Spam. Die Quelle weist darauf hin, dass es bei den Spam-Kategorien in jüngerer Vergangenheit Anpassungen gegeben hat und dadurch Unklarheiten entstehen können.
Google geht seit 2024 verstärkt gegen Scaled Content Abuse vor. Gemeint ist laut Quelle die Generierung zahlreicher, häufig minderwertiger Inhalte mit dem Ziel, die Chance auf eine prominente Platzierung in der Suche zu erhöhen.
OnlineMarketing.de beschreibt, dass diese Problematik durch KI-Dienste wie ChatGPT, Gemini und Claude sowie durch den Einsatz von KI zum schnellen Schreiben und zum Vibe Coding von Websites verstärkt werden kann. Entscheidend ist laut Google nicht allein, ob Inhalte automatisiert oder mit generativer KI erstellt wurden, sondern welcher Zweck und welche Qualität dahinterstehen.
„Our long-standing spam policy has been that use of automation, including generative AI, is spam if the primary purpose is manipulating ranking in Search results.“
Google stellte laut Quelle zugleich klar, dass das Unternehmen grundsätzlich nichts gegen KI-generierte Inhalte einzuwenden habe. Werden solche Inhalte jedoch in einem manipulativen Kontext eingesetzt, können sie als Spam-Indikator gelten.
- Scaled Content Abuse
- Expired Domain Abuse
- Site Reputation Abuse
- Link Spam
- Irreführende Weiterleitungen
Zusammenfassung: Google bewertet laut Quelle vor allem manipulative Inhalte und Praktiken als problematisch. KI-generierte Inhalte sind nicht grundsätzlich verboten, können bei manipulativer Nutzung jedoch als Spam eingestuft werden.
Expired Domain Abuse und Site Reputation Abuse werden stärker verfolgt
Neben Scaled Content Abuse werden laut OnlineMarketing.de auch Expired Domain Abuse und Site Reputation Abuse im Rahmen der neuen Richtlinien stärker verfolgt. Die Quelle verweist für die Einzelheiten auf einen gesonderten Artikel zu den Richtlinien.
Für SEO-Verantwortliche bleibt damit insbesondere relevant, ob Inhalte und Websites einen manipulativen Zweck verfolgen. Die Bewertung bezieht sich laut der Darstellung nicht ausschließlich auf die technische Erstellung von Inhalten, sondern auch auf deren Qualität und Einsatz im Suchkontext.
Zusammenfassung: Google richtet den Fokus weiterhin auf mehrere Formen des Missbrauchs abgelaufener Domains, fremder Website-Reputation und skalierter Inhaltserstellung.
Mögliche Änderung bei Site Reputation Abuse in der Europäischen Union
OnlineMarketing.de berichtet über eine mögliche Anpassung der Site-Reputation-Abuse-Regeln in der Europäischen Union. Hintergrund sind EU-Regularien sowie ein Reuters vorliegendes Dokument der EU-Kommission, in dem Google eine Anpassung angibt.
Wie genau diese Anpassung aussehen könnte, werde nicht im Detail veröffentlicht. Laut Quelle könnte sie bedeuten, dass Site Reputation Abuse in der EU wieder zulässig würde. Eine offizielle Anpassung für die EU lag zum Zeitpunkt des Berichts jedoch noch nicht vor.
„Our priority is to keep Search results helpful and useful for users and protect them from deceptive practices like ‚parasite SEO‘ spam that undermine the web.“
Google betont laut OnlineMarketing.de weiterhin, dass hilfreiche und nützliche Suchergebnisse sowie der Schutz vor irreführenden Praktiken Priorität hätten. Als Beispiel nennt das Unternehmen „parasite SEO“ und dessen Auswirkungen auf das Web.
Zusammenfassung: Eine Lockerung der Site-Reputation-Abuse-Regeln in der EU wird als mögliche Folge von EU-Regularien beschrieben. Eine offizielle Anpassung lag laut Quelle noch nicht vor.
Back Button Hijacking gilt seit dem 14. Juni als Spam
Eine bereits geltende Änderung betrifft das Back Button Hijacking. Laut OnlineMarketing.de stuft Google diese Praktik seit dem 14. Juni uneingeschränkt als Spam ein und bestraft sie.
Beim Back Button Hijacking wird die Erwartung der Nutzer:innen an den Zurück-Button gebrochen. Statt zur zuvor besuchten Seite zurückzuführen, kann ein Klick laut Quelle auf Drittseiten führen, die noch nicht besucht wurden, oder unerwünschte Empfehlungen und Anzeigen einblenden.
Google wertet es als manipulatives oder irreführendes Verhalten, wenn Websites den Zurück-Button nicht dazu nutzen, den normalen Rückweg beim Browsen im Web zu ermöglichen. Die Suchmaschine begründet die Einstufung mit einer Beeinträchtigung der Nutzererfahrung und des erwarteten Nutzerwegs.
„We believe that the user experience comes first. Back button hijacking interferes with the browser’s functionality, breaks the expected user journey, and results in user frustration.“
Google erklärt laut Quelle, dass sich Nutzer:innen manipuliert fühlen und schließlich weniger bereit sein könnten, unbekannte Websites zu besuchen. Die Anpassung der Richtlinien steht demnach auch im Zusammenhang mit einem von Google wahrgenommenen Anstieg dieser Praktik.
- Der Zurück-Button führt auf eine bisher nicht besuchte Drittseite.
- Der Zurück-Button zeigt unerwünschte Empfehlungen oder Anzeigen an.
- Der erwartete Rückweg beim Browsen wird unterbrochen.
- Die Nutzererfahrung wird durch einen manipulierten Seitenaufruf verschlechtert.
Zusammenfassung: Back Button Hijacking wird von Google seit dem 14. Juni als Spam eingestuft. Ausschlaggebend sind die Unterbrechung der erwarteten Nutzerreise und die Beeinträchtigung der Browser-Funktionalität.
Bevorzugte Quellen wirken auch bei AI Overviews und AI Mode
OnlineMarketing.de weist außerdem darauf hin, dass sich bevorzugte Seiten in der Google-Suche auf Deutsch einstellen lassen. Publisher können Nutzer:innen aktiv Hinweise auf bevorzugte Quellen geben.
Die als bevorzugt eingestellten Quellen werden laut Quelle inzwischen auch für AI Overviews und den AI Mode herangezogen. Das sei insbesondere für Publisher relevant, da bevorzugte Quellen dadurch nicht nur in der klassischen Suche, sondern auch in diesen Google-Angeboten berücksichtigt werden.
Zusammenfassung: Bevorzugte Quellen können in der Google-Suche auf Deutsch eingestellt werden. Laut OnlineMarketing.de werden diese Quellen inzwischen auch für AI Overviews und den AI Mode verwendet.
Quellen:















