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Google startet August 2026 Spam Update weltweit
Google hat das August 2026 Spam Update gestartet. Laut OnlineMarketing.de handelt es sich um ein reguläres Update zur Optimierung der Suchergebnisqualität, das binnen weniger Tage weltweit und in allen für die Suche verfügbaren Sprachen ausgerollt und abgeschlossen werden soll.
Die Ankündigung erfolgte über den Account der Google Search Central. Über den aktuellen Status können sich Nutzerinnen und Nutzer im Google Search Status Dashboard informieren, in dem aktuelle Search-Ereignisse wie Algorithmus-Updates oder große Störfälle dokumentiert werden.
Zum Start des Updates hielten sich die Veränderungen bei der Suchvolatilität laut dem Bericht noch in Grenzen. Das Google Update Radar von SISTRIX zeigte keine außergewöhnlichen Fluktuationen, während auch der Semrush Volatility Sensor kaum Volatilität in der Google-Suche feststellte.
„Für Websites, für die nach einem Spam-Update eine Änderung zu sehen ist, solltest du prüfen, ob sie den Spam-Richtlinien entsprechen. Websites, die gegen unsere Richtlinien verstoßen, erhalten möglicherweise ein niedrigeres Ranking oder werden gar nicht in den Suchergebnissen angezeigt.“ – Google
Google betont zugleich, dass Websites mit relevanten Inhalten und grundlegender SEO-Arbeit nicht grundsätzlich negative Folgen erwarten sollten. Veränderungen, insbesondere Ranking-Verluste, stehen demnach vor allem im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Spam-Richtlinien.
Infobox: Das August 2026 Spam Update wird weltweit und in allen für die Suche verfügbaren Sprachen ausgerollt. Zum Start wurden laut OnlineMarketing.de noch keine außergewöhnlichen Fluktuationen in der Google-Suche festgestellt.
Spam-Erkennung läuft kontinuierlich
Die großen Spam Updates stellen laut OnlineMarketing.de umfassende Anpassungen der Systeme dar und sollen SEOs mehr Kontext für mögliche Ranking-Schwankungen liefern. Googles Systeme zur Spam-Erkennung bleiben dabei dauerhaft aktiv und arbeiten kontinuierlich weiter.
John Mueller, Senior Search Analyst bei Google, erklärte in einer Reaktion auf LinkedIn, dass viele Systeme fortlaufend aktualisiert würden, die meisten davon automatisch. Größere und umfassendere Änderungen würden angekündigt, damit Website-Betreiberinnen und -Betreiber deutliche Veränderungen in ihren Kennzahlen besser einordnen könnten.
„We have lots of systems that update continuously (most of them update automatically), but when we make bigger / broader changes to the systems, we try to announce them so that it’s easier for folks if they see a big jump in their metrics.“ – John Mueller
Mueller verwies zugleich auf das Spannungsfeld zwischen Transparenz und unnötiger Beunruhigung. Die Ankündigungen sollen Orientierung geben, könnten aber bei SEOs und Seitenbetreiberinnen und Seitenbetreibern auch Sorgen auslösen.
Infobox: Google unterscheidet zwischen kontinuierlichen automatisierten Anpassungen und größeren Änderungen, die als Updates angekündigt werden. Das August 2026 Spam Update soll dadurch besser von normalen laufenden Systemänderungen abgegrenzt werden.
Diese Spam-Praktiken stehen besonders im Fokus
Nach Angaben von OnlineMarketing.de sollten SEOs und Seitenverantwortliche vor allem Praktiken beachten, die in Googles Spam-Kategorien fallen. Dazu gehören unter anderem betrügerisch erstellte und verbreitete Inhalte, irreführende Weiterleitungen sowie Link Spam.
Google geht außerdem verstärkt gegen Scaled Content Abuse vor. Dabei werden zahlreiche Inhalte mit häufig minderwertiger Qualität generiert, um die Wahrscheinlichkeit eines prominenten Auftauchens in den Suchergebnissen zu erhöhen.
- Scaled Content Abuse
- Expired Domain Abuse
- Site Reputation Abuse
- irreführende Weiterleitungen
- Link Spam
- Back Button Hijacking
Die Problematik der massenhaften Inhaltserstellung wird laut dem Bericht durch KI-Dienste wie ChatGPT, Gemini, Claude und Co. verstärkt, die zum schnellen Schreiben und zum Vibe Coding von Seiten eingesetzt werden können. Google stellt jedoch klar, dass KI-generierte Inhalte nicht grundsätzlich gegen die Richtlinien verstoßen.
„Our long-standing spam policy has been that use of automation, including generative AI, is spam if the primary purpose is manipulating ranking in Search results.“ – Google
Entscheidend sind demnach die Qualität und der Zweck der Inhalte. Werden KI-generierte Inhalte in einem manipulativen Kontext eingesetzt, können sie laut Google als Spam-Indikator gelten.
Infobox: Nicht die Nutzung von KI an sich steht im Mittelpunkt der Spam-Bewertung. Maßgeblich sind laut Google insbesondere die Qualität der Inhalte und die Absicht, mit der sie erstellt und veröffentlicht werden.
Google verfolgt Back Button Hijacking als Spam
Eine besondere Regeländerung betrifft das Back Button Hijacking. Laut OnlineMarketing.de stuft Google diese Praktik seit dem 14. Juni uneingeschränkt als Spam ein und straft sie ab.
Beim Back Button Hijacking wird die Erwartung der Nutzerinnen und Nutzer an den Zurück-Button gebrochen. Statt zur zuvor besuchten Seite zurückzuführen, kann ein Klick auf den Button beispielsweise auf Drittseiten führen, die zuvor noch nicht besucht wurden.
Auch die Anzeige unerwünschter Empfehlungen und Ads nach dem Klick auf den Zurück-Button fällt in den beschriebenen Kontext. Google wertet dieses Verhalten als manipulativ oder irreführend, wenn der Button nicht einfach den erwarteten Rückweg beim Browsen ermöglicht.
„We believe that the user experience comes first. Back button hijacking interferes with the browser’s functionality, breaks the expected user journey, and results in user frustration.“ – Google
Google begründet die Anpassung mit der Nutzererfahrung. Die Unvereinbarkeit zwischen der Erwartung an eine Funktion und der tatsächlichen Erfahrung auf einer Website verschlechtere die User Experience und könne dazu führen, dass Menschen weniger bereit seien, unbekannte Websites zu besuchen.
Infobox: Back Button Hijacking gilt seit dem 14. Juni als Spam. Im Mittelpunkt der Bewertung stehen die manipulierte Browser-Funktion, der unterbrochene Nutzerpfad und die daraus entstehende Frustration.
Mögliche Anpassung bei Site Reputation Abuse in der EU
Im Zusammenhang mit EU-Regularien könnte Google die Regeln zu Site Reputation Abuse in der Europäischen Union wieder lockern, um einer Strafe zu entgehen. Reuters liegt laut OnlineMarketing.de ein Dokument der EU-Kommission vor, in dem Google eine Anpassung angibt.
Wie diese Anpassung genau aussehen könnte, werde jedoch nicht im Detail veröffentlicht. Der Bericht nennt als mögliche Folge, dass Site Reputation Abuse in der EU wieder zulässig werden könnte.
„Our priority is to keep Search results helpful and useful for users and protect them from deceptive practices like ‚parasite SEO‘ spam that undermine the web.“ – Google
Eine offizielle Anpassung für die EU liegt laut OnlineMarketing.de bislang nicht vor. Google betont zugleich, Suchergebnisse hilfreich und nützlich halten und Nutzerinnen und Nutzer vor täuschenden Praktiken wie „parasite SEO“ schützen zu wollen.
Infobox: Eine mögliche Lockerung der Site-Reputation-Abuse-Regeln in der EU ist laut Bericht noch nicht offiziell umgesetzt. Der genaue Inhalt einer möglichen Anpassung bleibt offen.
Bevorzugte Quellen auch für AI Overviews und AI Mode relevant
Google ermöglicht es inzwischen, bevorzugte Seiten in der Google-Suche auch auf Deutsch einzustellen. Publisher können Nutzerinnen und Nutzer aktiv auf diese Möglichkeit hinweisen.
Die ausgewählten bevorzugten Quellen werden laut OnlineMarketing.de neuerdings ebenfalls für die AI Overviews und den AI Mode herangezogen. Für Publisher ist diese Funktion deshalb besonders relevant, weil sie die Sichtbarkeit als bevorzugte Quelle auch in diesen Sucherlebnis-Formaten betrifft.
OnlineMarketing.de verweist darauf, dass bevorzugte Quellen über die Google-Quelleneinstellungen ausgewählt werden können. Zusätzlich lassen sie sich über das Stern-Icon neben den Top Stories für spätere Suchen speichern.
Infobox: Bevorzugte Quellen können in der Google-Suche auf Deutsch festgelegt werden. Die Auswahl wird laut OnlineMarketing.de auch für AI Overviews und den AI Mode berücksichtigt.
Fazit des Pressespiegels
Das August 2026 Spam Update von Google wird weltweit und in allen für die Suche verfügbaren Sprachen ausgerollt. Zum Start wurden laut OnlineMarketing.de noch keine außergewöhnlichen Ranking-Fluktuationen beobachtet.
Besondere Aufmerksamkeit gilt weiterhin Scaled Content Abuse, Expired Domain Abuse, Site Reputation Abuse, irreführenden Weiterleitungen, Link Spam und Back Button Hijacking. KI-generierte Inhalte sind nicht grundsätzlich ausgeschlossen, können bei manipulativer Nutzung und minderwertiger massenhafter Erstellung jedoch in den Spam-Kontext fallen.
Quellen:















