Google startet weltweites Spam-Update für September 2026

KI-generiert
25.09.2026 71 mal gelesen 3 Kommentare

Google rollt September-2026-Spam-Update weltweit aus

Google hat am 24. September das September-2026-Spam-Update gestartet. Nach Angaben von OnlineMarketing.de handelt es sich bereits um das vierte Spam-Update des Jahres 2026; zuvor hatte Google entsprechende Aktualisierungen im März, Juni und August ausgerollt.

Der weltweite Roll-out gilt für alle Sprachen und kann bis zu zwei Wochen dauern. Damit könnte die Einführung länger dauern als bei den bisherigen Spam-Updates im Jahr 2026, die jeweils nach wenigen Tagen abgeschlossen waren. John Mueller, Search Advocate bei Google, bestätigte diese Dauer gegenüber Search Engine Roundtable.

AngabeInformation
QuelleOnlineMarketing.de
Start des Updates24. September
Anzahl der Spam-Updates 20264
GeltungsbereichWeltweit und für alle Sprachen
Voraussichtliche Dauer des Roll-outsBis zu zwei Wochen

Google bestätigte den Beginn des Updates sowohl im Search Status Dashboard als auch in einem Beitrag der Google Search Central. Für SEOs, Publisher und Website-Betreiber:innen beginnt damit eine weitere Beobachtungsphase, in der Ranking-Veränderungen und mögliche Auswirkungen auf den organischen Traffic geprüft werden müssen.

Welche Bereiche der Spam-Erkennung konkret angepasst wurden, hat Google bislang nicht mitgeteilt. Auch zu möglichen Auswirkungen auf bestimmte Arten von Suchanfragen liegen laut OnlineMarketing.de keine näheren Angaben vor. Als wichtige Beobachtungsgrößen gelten deshalb Rankings, Sichtbarkeit und organischer Traffic.

  • Rankings beobachten
  • Entwicklung der Sichtbarkeit prüfen
  • Organischen Traffic kontrollieren
  • Spam-Richtlinien bei größeren Verlusten überprüfen

Zusammenfassung: Das September-2026-Spam-Update läuft seit dem 24. September weltweit und für alle Sprachen. Google nennt bislang keine konkreten Anpassungen, der Roll-out kann jedoch bis zu zwei Wochen dauern.

Diese Spam-Praktiken stehen im Fokus

Grundsätzlich soll Googles Spam-Erkennung Praktiken identifizieren, die Nutzer:innen täuschen oder Suchergebnisse manipulieren. OnlineMarketing.de nennt als Beispiele Cloaking, irreführende Weiterleitungen, Link Spam und Scaled Content Abuse.

Beim Scaled Content Abuse werden Inhalte in großem Umfang produziert, um die Chancen auf gute Rankings zu erhöhen. Auch Inhalte, die mit künstlicher Intelligenz erstellt wurden, können darunterfallen, wenn sie massenhaft und ohne eigenen Mehrwert veröffentlicht werden.

Der Einsatz generativer KI allein macht Inhalte laut dem Bericht jedoch noch nicht zu Spam. Google habe außerdem keinen speziellen Fokus des September-Updates auf KI-Content angekündigt.

Genannte PraktikBeschreibung aus dem Bericht
CloakingEine von Google grundsätzlich als Spam erkannte Praktik
Irreführende WeiterleitungenEine von Google grundsätzlich als Spam erkannte Praktik
Link SpamEine von Google grundsätzlich als Spam erkannte Praktik
Scaled Content AbuseInhalte werden in großem Umfang produziert, um die Chancen auf gute Rankings zu erhöhen
„Der Einsatz generativer KI allein macht Inhalte jedoch noch nicht zu Spam.“

Infobox: KI-generierte Inhalte werden nicht automatisch als Spam eingestuft. Problematisch kann der Einsatz laut OnlineMarketing.de werden, wenn Inhalte massenhaft und ohne eigenen Mehrwert erstellt werden.

Mögliche Folgen für Rankings und organischen Traffic

Website-Betreiber:innen sollten während und nach dem Roll-out auf größere Veränderungen bei Rankings, Sichtbarkeit und organischem Traffic achten. Falls deutliche Verluste auftreten, empfiehlt Google laut OnlineMarketing.de eine Prüfung der Spam-Richtlinien.

Verstöße gegen diese Richtlinien können Rankings kosten oder dazu führen, dass Seiten gar nicht mehr in den Suchergebnissen erscheinen. Eine schnelle Erholung ist dabei nicht garantiert.

Nach Angaben von OnlineMarketing.de kann es Monate dauern, bis Googles Systeme erkennen, dass eine Website wieder den Richtlinien entspricht. Deshalb sollten mögliche Ursachen geprüft und die Entwicklung auch nach dem Abschluss des Roll-outs weiter beobachtet werden.

  1. Ranking-Veränderungen während des Roll-outs dokumentieren.
  2. Sichtbarkeit und organischen Traffic kontrollieren.
  3. Die Google-Spam-Richtlinien bei größeren Verlusten prüfen.
  4. Mögliche Verstöße gegen die Richtlinien beheben.
  5. Die weitere Entwicklung abwarten, da eine Erholung Monate dauern kann.

Zusammenfassung: Verstöße gegen Googles Spam-Richtlinien können zu Rankingverlusten oder zum vollständigen Ausschluss aus den Suchergebnissen führen. Eine Wiederherstellung der Sichtbarkeit kann laut Quelle Monate dauern.

Quelle und Einordnung

Die Informationen stammen aus dem Beitrag „Google rollt September Spam Update aus – bereits das 4. in 2026“ von OnlineMarketing.de. Der Bericht verweist auf Bestätigungen durch das Google Search Status Dashboard, Google Search Central und auf eine Aussage von John Mueller gegenüber Search Engine Roundtable.

Quellen:

Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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Also vier Spam Updates in einem Jahr klingt schon nach ordentlich aufräumen bei Google, aber am Ende weis man als kleine Website ja erstmal garnicht was jetzt genau passiert. Zwei Wochen Rollout ist auch ne lange Zeit, da kann man seine Analytics bestimmt dauernd neu laden und wird trotzdem nicht schlauer lol. Vielleicht sollte man währenddessen einfach mal weniger panisch auf einzelne Rankings gucken, auch wenn das leichter gesagt als getan ist.

Gut finde ich den Punkt mit KI-Inhalten. Es wird ja überall so getan als wären KI Texte automatisch böse und würden sofort abgestraft, dabei ist das wohl eher die Masse ohne Nutzen. Wenn hundert Seiten fast das gleiche schreiben und nur paar Wörter ändern, ist das für Nutzer halt auch nicht wirklich hilfreich, egal ob ein Mensch oder eine Maschine den Text gemacht hatt. Wobei Google das ja vermutlich nicht immer sauber unterscheiden kann und dadurch bestimmt auch gute Seiten erwischt werden könnten.

Was ich etwas schwierig finde ist, das Google wieder kaum sagt welche Signale konkret geändert wurden. Für Betreiber heist es dann Rankings, Traffic und Sichtbarkeit beobachten, aber wenn alles gleichzeitig schwankt weis man doch garnicht ob es am Update, an der Konkurenz oder an normalen Suchänderungen liegt. Gerade kleinere Seiten haben nicht die Datenmengen um da nach zwei Tagen eine sichere aussage zu machen. Und wenn die Erholung Monate dauern kann, ist das für viele natürlich nicht gerade beruhigend.

Cloaking und irreführende Weiterleitungen sind für mich noch halbwegs klar, bei Scaled Content Abuse wirds aber schnell schwammig. Ab wann ist viel Inhalt zu viel Inhalt und ab wann fehlt der eigene Mehrwert? Ein Shop mit tausenden Produkten muss ja viele ähnliche Texte haben, ohne gleich Spam zu sein. Da wäre mehr Erklärung von Google echt hilfreich und nicht nur immer diese allgemeinen Richtlinien.

Ich würde jedenfalls nicht sofort alle Texte löschen oder hektisch irgendwas umbauen nur weil ein paar Positionen fallen. Erstmal Daten sichern, Änderungen dokumentieren und schauen ob sich nach dem Rollout wieder was normalisiert. Wenn dann dauerhaft Besucher fehlen, kann man die Seiten genauer prüfen. Wobei ich persönlich bei Google Updates immer das Gefühl habe, dass man erst Monate später halbwegs versteht was eigentlich los war. Und bis dahin ist schon wieder das nächste Update da.

Interessant wäre auch ob dieses weltweite Update in allen Sprachen gleich stark ausfällt oder ob manche Länder viel mehr betroffen sind. Vier Spam Updates bis September ist jedenfalls schon ne Hausnummer. Für SEO Agenturen bestimmt gut fürs Geschäft, für normale Betreiber eher nervenaufreibend. Hoffe nur das nicht wieder ehrliche Seiten mit dünnen KI Farmen in einen Topf geworfen werden, weil genau das wäre dann ziemlich kontraproduktiv.
Bei einem weltweiten Rollout für alle Sprachen wär vor allem spannend ob sich die Auswirkungen je nach Region stark unterscheiden oder ob Google diesmal wirklich überall gleich hart durchgreift
Was mir in den bisherigen Kommentaren noch fehlt, ist der praktische Unterschied zwischen einer algorithmischen Abwertung und einer manuellen Maßnahme. Für viele Betreiber sieht beides erstmal gleich aus: weniger Klicks, schlechtere Positionen und jede Menge Fragezeichen. In der Search Console sollte man deshalb nicht nur auf die Kurve beim Traffic schauen, sondern auch prüfen, ob unter den manuellen Maßnahmen überhaupt etwas gemeldet wird. Wenn dort nichts steht, heißt das natürlich nicht automatisch Entwarnung, aber es hilft zumindest bei der ersten Einordnung.

Auch die Sache mit den Weiterleitungen wird oft unterschätzt. Nicht jede Weiterleitung ist gleich irreführend. Ein sauberer Umzug von einer alten URL auf eine passende neue Seite ist ja völlig normal. Problematisch wird es eher, wenn Nutzer auf eine andere Seite geschickt werden als sie anhand des Suchergebnisses erwarten durften, oder wenn mit mehreren Weiterleitungsketten und mobilen Sonderlösungen gearbeitet wird. Gerade bei älteren Websites haben sich da über die Jahre manchmal Weiterleitungen angesammelt, die niemand mehr richtig auf dem Schirm hat.

Bei Link Spam würde ich ebenfalls nicht nur an gekaufte Links denken. Es gibt ja auch automatisch erzeugte Verzeichnisse, minderwertige Gastbeiträge, überoptimierte Footer-Links oder irgendwelche Profile auf Seiten, die seit Jahren nicht gepflegt werden. Manche Betreiber haben solche Links sogar von früheren Agenturen geerbt und wissen gar nicht mehr, woher sie kommen. Da wäre es schon interessant, ob Google bei diesem Update eher neue Muster erkennt oder hauptsächlich bekannte Netzwerke stärker bewertet.

Was ich außerdem wichtig finde: Ein weltweiter Roll-out für alle Sprachen bedeutet nicht unbedingt, dass jede Website gleich behandelt wird. Spam-Muster können je nach Land und Markt ziemlich unterschiedlich sein. In manchen Bereichen gibt es massenhaft automatisch übersetzte Seiten, in anderen eher aggressive Affiliate-Netzwerke oder lokale Verzeichnis-Spam. Wenn Google wirklich alle Sprachen gleichzeitig anfasst, dürfte die Auswertung der ersten Tage deshalb ziemlich unübersichtlich werden. Ein Rückgang in einem Land muss nicht bedeuten, dass die gesamte Domain abgestraft wurde.

Für internationale Websites ist auch die technische Seite nicht ganz unwichtig. Hreflang-Fehler, falsche Canonicals oder versehentlich indexierbare Übersetzungsvarianten können bei einem größeren Crawl plötzlich stärker auffallen. Das ist zwar nicht automatisch Spam, kann aber dazu führen, dass sehr viele ähnliche URLs im Index landen und die eigentlichen wichtigen Seiten schlechter sichtbar werden. Wer mehrere Sprachversionen betreibt, sollte deshalb vielleicht nicht nur die Spam-Richtlinien lesen, sondern auch einmal die Indexierung und die internationalen Signale kontrollieren.

Und noch ein Punkt zu den zwei Wochen: Während eines laufenden Updates können einzelne Schwankungen wirklich irreführend sein. Eine Seite kann morgens zehn Plätze verlieren und abends wieder zurückkommen, ohne dass der Betreiber irgendetwas geändert hat. Das macht tägliche Auswertungen zwar spannend, aber nicht unbedingt sinnvoll. Besser wäre es, Suchanfragen und Seiten nach Kategorien zu gruppieren und sich die Entwicklung über mehrere Tage anzusehen. Sonst hält man jedes normale Rauschen gleich für eine Strafe.

Bei größeren Projekten sollte man meiner Meinung nach außerdem den Veröffentlichungsplan nicht komplett einfrieren. Manche warten bei jedem Google-Update wochenlang und veröffentlichen gar nichts mehr. Das kann genauso falsch sein, vor allem wenn bereits geplante Inhalte fachlich sinnvoll sind und wirklich eine Lücke für Nutzer schließen. Wichtig ist eher, keine hektische Massenproduktion zu starten und nicht zehn verschiedene Dinge gleichzeitig umzubauen. Sonst weiß man später überhaupt nicht mehr, welche Änderung geholfen oder geschadet hat.

Interessant finde ich auch die Frage, wie Google mit stark automatisierten Shopsystemen umgeht. Produktdaten kommen oft aus Herstellerfeeds, Beschreibungen ähneln sich zwangsläufig und bei Varianten sind viele Angaben identisch. Das ist nicht automatisch wertlos, aber ein Shop sollte dann an anderer Stelle echten Nutzen liefern, zum Beispiel durch gute Filter, eigene Erfahrungen, verlässliche technische Daten, Vergleichsmöglichkeiten oder Antworten auf typische Probleme. Eine bloße Sammlung von Herstellertexten dürfte auf Dauer wohl schwieriger werden, egal ob sie von Menschen kopiert oder per KI umformuliert wurden.

Am Ende ist die größte Schwierigkeit wahrscheinlich, dass Spam nicht immer an einzelnen Seiten erkennbar ist, sondern am Gesamtmuster einer Domain. Ein paar schwache URLs machen eine ansonsten gute Website noch nicht zur Spam-Seite. Wenn aber tausende fast identische Seiten, unklare Weiterleitungen und zweifelhafte Links zusammenkommen, entsteht natürlich ein anderes Bild. Genau deshalb bringen einzelne kosmetische Änderungen oft wenig. Man muss sich die Struktur und den Zweck der Website als Ganzes anschauen.

Ich bin gespannt, ob nach Abschluss des Updates noch konkrete Auswertungen aus der SEO-Branche kommen. Meistens gibt es am Anfang nur viele Screenshots und Vermutungen, aber erst nach einigen Wochen erkennt man, welche Seitentypen tatsächlich häufiger betroffen waren. Bis dahin bleibt wohl nur sauberes Monitoring, keine Panik und vor allem eine gute Dokumentation. unerquicklich
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