Neue GEO-Agentur steigert Sichtbarkeit in ChatGPT und KI-Suchsystemen

Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
29.07.2026 44 mal gelesen 2 Kommentare

Neue GEO-Agentur will Sichtbarkeit in ChatGPT, Google und KI-Suchsystemen erhöhen

Die neue GEO Agentur unterstützt Unternehmen dabei, ihre Sichtbarkeit in generativen Such- und Antwortsystemen gezielt aufzubauen. Nach Angaben von openPR.de richtet sich das Angebot vor allem an Marketingverantwortliche aus B2B-Unternehmen und der Industrie.

Im Mittelpunkt steht die Generative Engine Optimization, kurz GEO. Inhalte, technische Strukturen und digitale Unternehmenssignale sollen so weiterentwickelt werden, dass KI-Systeme ein Unternehmen fachlich korrekt verstehen, relevanten Themen zuordnen und in passenden Antworten berücksichtigen können.

Als relevante Systeme nennt die Quelle ChatGPT, Google AI Overviews, Gemini und Perplexity. Kunden nutzen diese Systeme laut openPR.de zunehmend für Recherchen und Anbieterentscheidungen.

Klassische Suchmaschinenoptimierung bleibt nach Darstellung der Quelle ein wichtiger Bestandteil. GEO erweitert SEO jedoch um die Frage, ob ein Unternehmen auch innerhalb direkt generierter Antworten sichtbar wird.

„Für Unternehmen reicht es künftig nicht mehr aus, ausschließlich in klassischen Trefferlisten vertreten zu sein“, erklärt Stefan Gerlach, Gründer der GEO Agentur, laut openPR.de. „Marketingverantwortliche müssen wissen, ob ihre Marke in KI-Antworten erscheint, wie sie dort eingeordnet wird und welche Wettbewerber bereits sichtbar sind.“

Zusammenfassung: Die GEO Agentur verbindet klassische Suchmaschinenoptimierung mit der Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten und fokussiert sich insbesondere auf B2B-Unternehmen und die Industrie.

GEO-Analyse soll den Ausgangspunkt der Zusammenarbeit bilden

Zu Beginn einer Zusammenarbeit untersucht die GEO Agentur die bestehende Sichtbarkeit eines Unternehmens in unterschiedlichen KI-Systemen. Analysiert werden unter anderem relevante Nutzerfragen, genannte Anbieter, verwendete Quellen und thematische Lücken.

Die Auswertung soll zeigen, ob ein Unternehmen bereits berücksichtigt wird und bei welchen Themen Wettbewerber stärker präsent sind. Auf dieser Grundlage entsteht laut openPR.de eine individuelle GEO-Strategie.

Diese Strategie kann Maßnahmen für Inhalte, Technik, Markenkommunikation und externe Signale umfassen. Ziel ist es, die digitale Präsenz so auszurichten, dass KI-Systeme fachliche Zusammenhänge und die Positionierung eines Unternehmens besser erfassen können.

  • Analyse relevanter Nutzerfragen
  • Untersuchung genannter Anbieter
  • Auswertung verwendeter Quellen
  • Ermittlung thematischer Lücken
  • Entwicklung einer individuellen GEO-Strategie

Infobox: Die GEO-Analyse dient laut openPR.de dazu, bestehende Sichtbarkeit, Wettbewerbspräsenz und thematische Lücken in unterschiedlichen KI-Systemen zu untersuchen.

Leistungsangebot umfasst Beratung, Optimierung und Monitoring

Das Angebot der GEO Agentur umfasst GEO-Analysen, strategische Beratung, Content-Optimierung, technische GEO-Maßnahmen und laufende Betreuung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem GEO-Monitoring.

Beim Monitoring werden definierte Fragestellungen regelmäßig in verschiedenen KI-Systemen überprüft. Dadurch soll erkennbar werden, wie häufig ein Unternehmen genannt wird, in welchem Kontext die Nennung erfolgt und wie sich die Sichtbarkeit im Vergleich zum Wettbewerb entwickelt.

Bereich Inhalt laut openPR.de
GEO-Analysen Untersuchung der Sichtbarkeit in unterschiedlichen KI-Systemen
Strategische Beratung Entwicklung einer individuellen GEO-Strategie
Content-Optimierung Weiterentwicklung von Inhalten für die Wahrnehmung durch KI-Systeme
Technische GEO-Maßnahmen Optimierung technischer Strukturen und der Zugänglichkeit
GEO-Monitoring Regelmäßige Überprüfung definierter Fragestellungen in verschiedenen KI-Systemen

Die erhobenen Daten sollen Marketingverantwortlichen ermöglichen, GEO als nachvollziehbaren Bestandteil der digitalen Strategie zu steuern. Laut Quelle lässt sich dabei unter anderem beobachten, in welchem Kontext ein Unternehmen genannt wird und wie sich seine Sichtbarkeit gegenüber Wettbewerbern entwickelt.

Zusammenfassung: Das Leistungsangebot reicht von der Analyse und strategischen Beratung bis zur laufenden Überprüfung der Sichtbarkeit in verschiedenen KI-Systemen.

Fokus auf B2B-Unternehmen mit komplexen Leistungen

Die GEO Agentur konzentriert sich auf Unternehmen mit komplexen Leistungen, technischen Produkten und längeren Entscheidungsprozessen. Für diese Anbieter seien eindeutige Informationen, fachliche Tiefe und eine konsistente Positionierung besonders wichtig, schreibt openPR.de.

Technische Dokumentationen, Produktseiten, Fachartikel, Referenzen und Unternehmensinformationen sollen so aufgebaut sein, dass sowohl potenzielle Kunden als auch KI-Systeme Zusammenhänge schnell erfassen können.

GEO betrifft nach Darstellung der Quelle deshalb nicht nur einzelne Texte. Entscheidend sei das Zusammenspiel aus fachlicher Qualität, klarer Seitenstruktur, technischer Zugänglichkeit, interner Verlinkung und digitaler Reputation.

  • Fachliche Qualität
  • Klare Seitenstruktur
  • Technische Zugänglichkeit
  • Interne Verlinkung
  • Digitale Reputation

Die Quelle stellt GEO damit als umfassenden Ansatz für die digitale Unternehmensdarstellung dar. Insbesondere bei erklärungsbedürftigen Produkten und Dienstleistungen könne die Sichtbarkeit in KI-Antworten eine Rolle spielen, weil die Informationssuche im B2B häufig lange vor dem ersten persönlichen Kontakt beginne.

Infobox: Der Schwerpunkt liegt auf B2B und Industrie. Im Zentrum stehen komplexe Leistungen, technische Produkte, längere Entscheidungsprozesse und eine konsistente digitale Darstellung.

Quelle und Unternehmensangaben

Die Meldung „Neue GEO Agentur für mehr Sichtbarkeit in ChatGPT, Google und KI-Suchsystemen“ wurde von openPR.de veröffentlicht. Als Gründer der GEO Agentur wird Stefan Gerlach genannt.

In den Unternehmensangaben werden als Anschrift Berliner Straße 42, Büchen, 21514, Deutschland sowie die Telefonnummer 041558239810 aufgeführt. Als Internetadresse nennt die Quelle geoagentur.net/.

Zusammenfassung: openPR.de berichtet über den Start einer auf GEO spezialisierten Agentur, die Unternehmen bei Analysen, Optimierung und Monitoring ihrer Sichtbarkeit in KI-Such- und Antwortsystemen unterstützen will.

Quellen:

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Klingt erstmal interesant, aber ich frag mich schon wie belastbar diese ganzen GEO messungen eigendlich sind. ChatGPT gibt ja nicht immer die gleiche Antwort, je nach formulierung, account, zeitpunkt oder sonst was. Wenn man heute 10 mal fragt wird firma A genannt und morgen plötzlich irgendein Anbieter aus Timbuktu, da kann man Sichtbarkeit schwer wie eine normale Google position behandeln finde ich.

Auf die Kommentare wo nur SEO für tot erklärt wurde will ich garnicht nochmal groß eingehen, das ist mir zu einfach gedacht. SEO wird wohl nicht einfach verschwinden nur weil jetzt noch KI-Antworten dazu kommen. Die Systeme brauchen ja selber Webseiten, Quellen und halbwegs vernünftige Inhalte, sonst saugen sie sich alles aus den Fingern. Wobei sie das manchmal trotzdem machen, aber das ist ein anderes Fass.

Was ich bei dem Angebot spannend finde ist eher das Monitoring. Wenn wirklich regelmäßig die selben Fragen in mehreren Systemen geprüft werden, könnte das für B2B Firmen schon nützlich sein. Aber dann müsste auch offen gesagt werden, wie die Fragen ausgewählt werden und ob die Ergebnisse reproduzierbar sind. Sonst misst man am Ende nur die eigenen Lieblingsbeispiele und freut sich über tolle Diagramme. Ein paar konkrete vorher-nachher Daten wären da schon besser als allgemeine Aussagen über digitale Signale und thematische Lücken.

Gerade bei Industrieunternehmen kann ich mir GEO schon sinnvoll vorstellen, weil viele Produkte extrem kompliziert sind und die normalen Webseiten oft wie aus einem alten Messekatalog wirken. Man findet dann irgendwo ein PDF von 2017, drei verschiedene Produktnamen und eine Kontaktseite ohne Erklärung was die Firma überhaupt genau macht. Wenn eine Agentur dabei hilft, Informationen ordentlich zu sortieren und verständlich zu machen, ist das ja auch ohne KI kein schlechter Service.

Nur bei dem Begriff „technische GEO-Maßnahmen“ bin ich etwas skeptisch, weil das schnell nach neuem Buzzword für bekannte technische SEO Arbeit klingt. Strukturierte Daten, schnelle Seiten, gute interne Links und zugängliche Inhalte sind ja keine Magie von 2026. Vielleicht ist das neu verpackt, aber nicht unbedingt neu erfunden. Und digitale Reputation kann man auch nicht einfach per Knopfdruck optimieren, wenn Kunden oder Fachleute eine Firma online kaum erwähnen.

Außerdem bleibt die frage, ob eine Nennung in einer KI-Antwort überhaupt automatisch zu mehr Anfragen führt. Wenn ChatGPT eine Marke einmal erwähnt, klickt der Nutzer vielleicht garnicht drauf, sondern lässt sich gleich noch eine Zusammenfassung, einen Preisvergleich und eine Empfehlung geben. Dann hat die Firma zwar Sichtbarkeit, aber noch lange keinen Kunden. Das erinnert ein bisschen an viele Impressions im Marketing, die toll aussehen aber am Ende keiner weiss was sie gebracht haben.

Für B2B ist wahrscheinlich auch wichtig, dass die KI nicht nur den Firmennamen kennt, sondern die Firma im richtigen Zusammenhang einordnet. Ein Hersteller für Spezialventile sollte nicht plötzlich als allgemeiner Maschinenbauer auftauchen, nur weil irgendwo beide Begriffe auf der Webseite stehen. Falsche Einordnung könnte sogar schädlicher sein als gar nicht genannt zu werden, besonders wenn Einkäufer und Techniker nach sehr konkreten Kriterien suchen.

Ich würde mir bei so einer Agentur deshalb mehr Beispiele wünschen. Welche Fragen wurden untersucht, welche Quellen haben gefehlt, und was wurde danach konkret verändert? Auch interessant wäre, ob sich die Sichtbarkeit nur in ChatGPT verbessert oder auch in Gemini, Perplexity und den Google AI Overviews. Die Systeme funktionieren ja nicht identisch und verwenden teilweise ganz andere Quellen, soweit ich das verstanden habe.

Unterm Strich finde ich den Ansatz nicht unsinnig, aber der Artikel klingt doch stark nach Unternehmensmeldung und weniger nach unabhängiger Prüfung. Das ist bei openPR natürlich nicht überraschend. GEO wird sicher ein Thema bleiben, nur sollte man nicht jede neue Agentur automatisch für den Beweis halten, dass die Methode schon wissenschaftlich sauber funktioniert. Gute Inhalte, klare Fakten und eine gepflegte Webseite sind vermutlich weiterhin die halbe Miete, egal ob am Ende ein Mensch oder eine KI danach sucht.
Interessant finde ich noch den Punkt mit der korrekten Einordnung, gerade bei Industrieprodukten kann eine KI aus kleinen Textfehlern schnell was ganz falsches zusammenreimen. Aber wie will man eigentlich unterscheiden, ob die Agentur wirklich die Sichtbarkeit verbessert hat oder ob das Modell einfach nur zufällig anders antwortet? Dafür bräuchte es schon ziemlich lange Messreihen und nicht nur ein paar schöne vorher-nachher Screenshots.
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