SEO im Wandel: GEO und AIO prägen die Suche der Zukunft

Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
25.07.2026 108 mal gelesen 5 Kommentare

SEO-Revolution: GEO und AIO werden zu Schlüsseldisziplinen

Die SEO-Branche befindet sich laut BornCity in einem grundlegenden Wandel. Neue Schulungsprogramme und Branchenleitfäden, die Ende Juli 2025 veröffentlicht wurden, stellen die Integration künstlicher Intelligenz in traditionelle Suchstrategien in den Mittelpunkt.

Fachleute müssen sich demnach zunehmend mit Generative Engine Optimization (GEO) und AI Optimization (AIO) beschäftigen. Hintergrund ist die wachsende Bedeutung KI-gesteuerter Suchumgebungen, in denen Inhalte nicht nur klassisch indexiert, sondern auch für KI-generierte Zusammenfassungen und Antworten aufbereitet werden.

„Fachleute müssen sich zunehmend auf Spezialdisziplinen wie Generative Engine Optimization (GEO) und AI Optimization (AIO) konzentrieren.“ – BornCity

Infobox: GEO und AIO entwickeln sich laut BornCity zu zentralen Fachgebieten der modernen Suchmaschinenoptimierung. Die neuen Angebote verbinden klassische SEO mit KI-Integration.

KI-Suchstrategien verändern die Sichtbarkeit von Unternehmen

Am 23. Juli 2025 veröffentlichte Ruby Shore laut BornCity einen Leitfaden für lokale Unternehmen. Der Fokus liegt auf der Sichtbarkeit in KI-Suchtools. Rund 60 Prozent der Nutzer lesen demnach inzwischen KI-generierte Zusammenfassungen.

Einen Tag später folgte ein Leitfaden von Profit Acuity zu Markenzitaten in Googles Search Generative Experience (SGE). Die Analyse zeigt, dass Zitate bei etwa 68 Prozent der kommerziellen Suchanfragen erscheinen. Unternehmen mit strukturierten Schema-Markups werden laut der Analyse 3,2-mal häufiger zitiert als Unternehmen ohne diese Auszeichnungen.

AspektWert
Nutzer, die KI-generierte Zusammenfassungen lesenrund 60 Prozent
Kommerzielle Suchanfragen mit Zitatenetwa 68 Prozent
Häufigkeit von Zitaten bei strukturierten Schema-Markups3,2-mal häufiger

Infobox: Laut BornCity gewinnen KI-Zusammenfassungen und Markenzitate an Bedeutung. Strukturierte Schema-Markups werden in der zitierten Analyse mit einer höheren Zitierhäufigkeit verbunden.

Neue Schulungen richten sich auch an Nicht-Techniker

Am 23. Juli startete laut BornCity ein kostenloser Textkurs mit dem Titel „Master SEO & AIO“. Der Kurs umfasst 15 Lektionen und konzentriert sich auf klare Sprache sowie Vertrauenssignale, die für das KI-Suchzeitalter als wesentlich beschrieben werden.

Die SEO-Ausbildung richtet sich nicht mehr ausschließlich an Spezialisten. Trainings für Nicht-Techniker umfassen grundlegende Themen wie Seitentitel, Meta-Beschreibungen, Bildoptimierung und interne Verlinkung. Bildungsinitiativen wurden unter anderem von lokalen Behörden in Großbritannien umgesetzt, darunter Enfield und Waltham Forest.

Branchen-Roadmaps für 2026 nennen neben klassischer Keyword-Recherche und Linkbuilding auch Kenntnisse in Prompt Engineering und technischem GEO als Bestandteile von Full-Stack-SEO.

  • Seitentitel
  • Meta-Beschreibungen
  • Bildoptimierung
  • Interne Verlinkung
  • Keyword-Recherche
  • Linkbuilding
  • Prompt Engineering
  • Technisches GEO

Infobox: Die Aus- und Weiterbildung wird breiter aufgestellt. Neben klassischen SEO-Grundlagen gewinnen Prompt Engineering, technisches GEO sowie klare Sprache und Vertrauenssignale an Bedeutung.

Regionale Programme aktualisieren ihre Zertifizierungsangebote

Mehrere regionale Programme haben laut BornCity ihre Angebote für professionelle Zertifizierungen aktualisiert. Die Knowledge Academy bot am 24. Juli in Heathrow und Bracknell eintägige Intensivkurse mit den Schwerpunkten On-Page-Optimierung und Social-Media-Integration an.

In Indien kündigte die Shree Academy in Rajkot am 25. Juli einen zweimonatigen Profikurs mit 60 Stunden Training an. Im Mittelpunkt stehen lokales SEO und E-Commerce-SEO. Auf den Philippinen starteten bereits Anfang des Sommers grundlegende 1:1-Trainings unter der Leitung von Ralf Alexis Perino, die Ranking-Faktoren und Analysen behandeln.

RegionAngebotInhalte
GroßbritannienEintägige Intensivkurse am 24. JuliOn-Page-Optimierung und Social-Media-Integration
IndienZweimonatiger Profikurs mit 60 Stunden TrainingLokales und E-Commerce-SEO
PhilippinenGrundlegende 1:1-TrainingsRanking-Faktoren und Analysen

Infobox: Schulungsangebote in Großbritannien, Indien und auf den Philippinen decken verschiedene Qualifikationsstufen ab. Die Inhalte reichen von On-Page-Optimierung bis zu lokalem und E-Commerce-SEO.

Technische SEO-Grundlagen bleiben trotz KI entscheidend

Trotz des starken KI-Fokus bleiben technische Grundlagen für Indexierung und Sichtbarkeit wichtig. Aktualisierte Google-Richtlinien vom 10. Juli betonen laut BornCity nachgewiesene Expertise und nicht-standardisierte Inhalte.

KI-Übersichten erscheinen mittlerweile bei 65,9 Prozent der informativen Suchanfragen. Für 2026 wird außerdem die Optimierung von XML-Sitemaps für das Crawl-Budget als Best Practice genannt, insbesondere bei großen Websites mit über 50.000 URLs.

Experten empfehlen laut BornCity, für etablierte Seiten ein Sitemap-Index-zu-Einreichungs-Verhältnis von mindestens 85 Prozent beizubehalten. Zusätzlich wird die Integration von IndexNow zunehmend empfohlen, um die Entdeckung neuer Inhalte zu beschleunigen.

Technischer AspektAngabe
Informative Suchanfragen mit KI-Übersichten65,9 Prozent
Große Websitesüber 50.000 URLs
Empfohlenes Sitemap-Index-zu-Einreichungs-Verhältnismindestens 85 Prozent

Infobox: Technische SEO bleibt auch im KI-Zeitalter relevant. BornCity hebt XML-Sitemaps, Crawl-Budget, IndexNow sowie Expertise und nicht-standardisierte Inhalte hervor.

Hohe Nachfrage und weiterhin attraktive Gehälter

Die Nachfrage nach SEO-Experten bleibt laut BornCity hoch. Branchendaten weisen ein Durchschnittsgehalt von rund 85.000 US-Dollar beziehungsweise etwa 78.000 Euro für Fachleute in diesem Bereich aus.

Die organische Suche generiert weiterhin mehr als 50 Prozent des gesamten Website-Traffics. Gleichzeitig erreichten Zero-Click-Suchen in den letzten Jahren Werte zwischen 58 und 60 Prozent.

KennzahlWert
Durchschnittsgehaltrund 85.000 US-Dollar
Umrechnung im Artikeletwa 78.000 Euro
Anteil des Website-Traffics aus organischer Suchemehr als 50 Prozent
Zero-Click-Suchenzwischen 58 und 60 Prozent

Infobox: SEO-Fachkräfte bleiben gefragt und werden laut BornCity mit einem Durchschnittsgehalt von rund 85.000 US-Dollar vergütet. Die organische Suche bleibt eine wichtige Traffic-Quelle, während Zero-Click-Suchen hohe Werte erreichen.

EU verhängt Geldstrafe gegen Google

Am 23. Juli verhängte die Europäische Union laut BornCity eine Geldstrafe von 890 Millionen Euro gegen Google wegen Verstößen gegen den Digital Markets Act. Der Konzern muss nun anonymisierte Suchdaten mit Wettbewerbern teilen.

Zusätzlich meldete Alphabet für das zweite Quartal 2025 eine leichte Verlangsamung des Suchumsatzwachstums. Dieses lag bei 17 Prozent gegenüber 19 Prozent im Vorquarter.

„Der Konzern muss nun anonymisierte Suchdaten mit Wettbewerbern teilen.“ – BornCity

Infobox: Die EU-Strafe und die Vorgabe zur Weitergabe anonymisierter Suchdaten erhöhen den regulatorischen Druck auf Google. Gleichzeitig verlangsamte sich das Suchumsatzwachstum von Alphabet im zweiten Quartal 2025.

Verlage überdenken ihre Vertriebsstrategien

Der regulatorische und wettbewerbliche Druck im Suchmarkt beeinflusst laut BornCity auch große Verlage. Einige erwägen demnach sogar, sich im kommenden Jahr von den großen Suchmaschinen abzumelden.

Damit stellt sich für Verlage die Frage, wie sie Reichweite, Traffic und Sichtbarkeit künftig verteilen. Die Entwicklung steht im Zusammenhang mit der zunehmenden Bedeutung von KI-Suchsystemen, regulatorischen Veränderungen und einem wachsenden Anteil von Suchanfragen ohne direkten Klick auf eine Website.

Infobox: Einige große Verlage prüfen laut BornCity eine Abmeldung von den großen Suchmaschinen im kommenden Jahr. Als Gründe werden Veränderungen im Suchmarkt, regulatorischer Druck und die Entwicklung hin zu KI- sowie Zero-Click-Suchen genannt.

Quellen:

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Spannend, aber bei den ganzen Prozentzahlen bin ich etwas skeptisch, die klingen schon fast zu genau um wahr zu sein. Schema-Markups machen eine Seite ja nicht automatisch besser, wenn der Inhalt dahinter dünn ist oder nur nach KI klingt. Am Ende bleibt wohl solides SEO wichtig, nur jetzt mit noch mehr Abkürzungen und Kursen dazu, sonst versteht mans bald garnicht mehr.
Na hoffentlich werden die Kurse jetzt nicht wichtiger als gute Inhalte, sonst optimiert am Ende jeder nur noch für Roboter und keiner liest den Kram mehr richtig.
Die vielen neuen Begriffe klingen erstmal nach zusätzlicher SEO-Bürokratie, aber für kleinere Unternehmen sind die Grundlagen vermutlich wichtiger als jedes Spezialzertifikat. Gute Inhalte, saubere Technik und echte Erfahrung bleiben wohl die Basis – sonst hilft auch GEO nicht viel. Spannend finde ich eher, wie Verlage mit den Zero-Click-Suchen umgehen wollen, denn ohne Besucher wird Sichtbarkeit allein schnell zur leeren Zahl.
Der Punkt mit IndexNow klingt für mich neu, aber ob das wirklich schneller hilft oder nur noch ein Tool mehr ist keine Ahnung, bei SEO gibts ja dauernd neue Wundermittel und am ende zählt vermutlich doch guter Inhalt.
Genau diese Verbindung aus neuen KI-Themen und soliden Grundlagen finde ich entscheidend. Wer nur auf GEO und AIO setzt, aber seine Sitemaps, Inhalte und interne Verlinkung vernachlässigt, wird vermutlich trotzdem keine bessere Sichtbarkeit erreichen. Interessant finde ich auch, dass die Schulungen ausdrücklich Nicht-Techniker ansprechen – SEO sollte wirklich nicht nur etwas für Entwickler sein.
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